Mein Blog: Topic Japan - Archiv

Akihabara

Für unseren vorletzten Tag stand ein Abstecher nach Akihabara auf dem Programm. Wir wollten dort nur kurz im Mandrake, einem Secondhandladen und bei Volks, der Teile für besonders schöne Puppen produziert, vorbeischauen.

Wir hatten nicht mit diesen Massen an Menschen und dieser Flut an Leuchtreklame gedacht. Akihabara ist für unerfahrene Touristen ein chaotisches Labyrinth.

Das erste, das wir fanden, war wiederum ein Gundam Cafe, diesmal mit zwei kleinen Robotern am Eingang.


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Flussfahrt, Aqua City und Miraikan

Für diesen Tag hatten wir die Rückkehr nach Odaiba geplant, jenen Stadtteil, wo die Regenbogenbrücke zu finden ist. Wir hatten sie ja schon vor ein paar Tagen des abends besucht und fotografiert. Da es dort aber noch mehr zu sehen gab, war eine weitere Fahrt dorthin fix geplant.

Wir entschieden uns gegen die Bahn und für das Wasser und stiegen in Asakusa (Ausgang 4) in einen Wasserbus der Himiko- Linie.

Die einfache Fahrt bis zum Komplex der Aqua City Odaiba dauerte 50 Minuten. Die Zeit kam uns sehr kurz vor, denn es gab viel zu sehen und zu fotografieren.

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Skytree und Meiji Shrine

An diesem Morgen waren wir früher auf den Beinen und unterwegs und es hat sich gelohnt.

Die Warteschlangen beim Skytree waren kurz und der Ausblick großartig.

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Ueno Park zur Lotusblüte / Nezu Shrine

Wir waren Numa-sensei,  Monikas Japanischlehrerin zu Mittag verabredet. Davor machten wir erst einen Spaziergang durch den Ueno Park...

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Meguro Gajoen, Hakko-En ... Hochzeit schnuppern und ein Urwald in der Stadt

Dies war unser zweiter Tag mit Junko.

Wir trafen uns wiederum beim Nezu shrine. Von dort zogen wir los zum Happo-en Garten. Dieser Garten gehört mit zu den schönsten in ganz Tokyo und ist Teil des gleichnamigen Hotels, das auf Hochzeiten spezialisiert ist. Tatsächlich sind wir einem Brautpaar fast durchs Foto gelaufen. Der Garten ist großzügigerweise bis auf den speziellen Bereich für die Hochzeitsfotos für die Öffentlichkeit zugänglich, auch wenn sich kaum Touristen hierher verirren. Im Garten begegnet man jungen Paaren, die von Angestellten des Hotels bei der Planung beraten werden. Hochzeiten hier sind sicher wunderschön und romantisch und auch sehr teuer.

Im Teich des Gartens schwimmen besonders schöne Koi, und entlang eines Wegstückes kommt man bei Bonsai vorbei, wo der älteste 520 Jahre alt ist.

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Edo-Tokyo Open-air Architectural Museum

An diesem Tag waren wir mit Junko verabredet. Sie führte uns zunächst zu einem Teil der Universität von Tokyo, der Bereich für Landwirtschaft, der sehr schön gestaltet ist.

Dort steht auch die Statue eines Mannes, der von seinem Hund begrüßt wird. Es ist derselbe Hund, dessen Statue vor einem U-Bahn Ausgang steht, weil er  dort 10 Jahre  lang morgens und abends vergeblich auf sein inzwischen verstorbenes Herrchen gewartet hat.

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Tokyo Tower

Dieser Tag war als zweiter Einkaufstag in der Reiseplanung vorgesehen.

Am Morgen zogen wir los zu K-books in Ikebukuro, gleich neben dem alten Animate.

Der öffnete erst um 11, also vertrödelten wir noch etwas Zeit im Sunshine City Komplex gegenüber.

Dort wurde ein Pokemon-Event zum neuen Film vorbereitet. Eltern mit Kindern standen schon früh Schlange.

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Tempel mit Yumi

Heute stand das Wiedersehen mit unserer ältesten Freundin aus Japan an.

Wir sind bis nach Kokobunji gefahren und haben dort Yumi wieder getroffen.

Sie hat uns nach dem Lunch zum Tempel geführt.

Eine wirklich schöne Anlage und sehr freundliche buddhistische Mönche, die uns kalten Tee und etwas Süßes spendiert haben.

Der Tag war wunderschön und daher mit 36 Grad in Tokyo auch der heißeste hier bislang.

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Rainbowbridge in Tokyo

Die Reise von Fukuoka nach Tokyo am Vortag war mit sechs Stunden ziemlich lang. Angekommen in unserem Ryokan Sawanoya fielen wir müde auf die Futons um nach kurzer Pause häuslich einzurichten und den halben Koffer getragener Kleidungsstücke in die Waschmaschinen im Dachgeschoss zu räumen.

Am Tag danach, also heute, packten wir die Wunschlisten unserer Freunde und machten einen ersten Anlauf, die ganzen Dinge zu finden und zu kaufen.

Unser erstes Ziel war der JR Bahnhof von Ueno, wo wir uns auch einen Kaffee gönnten, bevor wir den Shop des Rock Cafe nach den T-Shirts durchsuchten.

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Gut leben auf Kyushu

Monika hat mit der Wahl unserer Unterkunft wieder einen guten Griff getan (Daumen hoch für Trip Adviser). Unser Ryokan ist wirklich schön und der Service war zuvorkommend, kein Grund zur Klage. Hier ein paar Eindrücke:

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Shika

An unserem letzten gemeinsamen Tag mit Fumiko stand nur ein Besichtigungspunkt auf der Liste. Die Insel Shika. Sie ist von Fukuoka aus mit dem Auto erreichbar und es gibt eine Straße, die rings um die Insel führt mit teils schönen, gepflegten Stränden, Felsen, aber auch Stränden, wo die Flut allen möglichen Müll (und Algen) anspült, die niemand regelmäßig säubert.

Die Insel gilt als sehr beliebt bei Liebespaaren, weil Sonnenauf- und -untergänge sehr malerisch sind und Fukuoka mit Nachbeleuchtung von dort aus sehr gut zu bewundern sei.

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Ein Tag in Kumamoto

Ein schwarzer Bär mit weißer Schnauze, weißen Brauen und roten Wangen - wer mit einem Souvenier mit diesem Maskottchen daherkommt, der hat es mit großer Wahrscheinlichkeit in Kumamoto erstanden.

Kumamoto ist die Stadt, in der wir eigentlich unsere Zelte auf Kyushu aufschlagen wollten, doch es gab keine günstigen Ryokans dort und inzwischen wissen wir auch warum: Es wimmelt von Touristen (vornehmlich aus Korea und China).

Von Fukuoka aus waren wir mit Fumiko und ihrem Vater gut zweieinhalb Stunden im Auto unterwegs.

Das Nr. 1 Ziel in Kumamoto ist die Burg dort. Sie wurde erst 2008 neu eröffnet, nachdem sie 1877 während des Seinan Civil Wars niedergebrannt war.

Im Inneren ist sie nicht leer wie viele andere Burgen, sondern beherbergt ein Museum, das die Geschichte der Burg erzählt.

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Dazaifku - ein Shrine für Lernende

An unserem zweiten Tag mit Fumikos Familie führte uns der Weg in die Stadt Dazaifku, die von Touristen regelrecht belagert wurde.

Die Masse, vor allem Besucher aus China und Korea, aber auch Japaner und wenige westliche Touristen zog es die lange Straße voller Souvenierläden, Restaurants und Cafès hinauf zum Dazaifku Tenmangu Shrine.

In diesem Shrine wird der Gelehrte Michizane Sugawara verehrt, der als Gott des Lernens und der Weisheit verehrt wird.

Die Statue des heiligen Ochsen gleich beim Eingang hat blanke Stellen, wo die Besucher mit der Hand gerieben haben, um etwas Weisheit zu erhalten.

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Fukuoka

Tags zuvor sind wir von Miyajima nach Fukuoka weiter gereist. Fukuoka liegt eine Insel südlicher, dennoch hat die Fahrt von Hiroshima aus mit dem Shinkansen nur gut eine Stunde gedauert.

Unsere neue Unterkunft ist ein kleines Ryokan, also ein Landgasthof, genau wie auf der Insel. Das hier ist etwas größer, es sind mehr Gäste da und wir teilen uns alle Dusche und Badezimmer. Man meldet sich bei der Rezeption, wenn man duschen möchte und wenn man fertig ist, ruft man wieder dort an, dass sie vor dem nächsten Gast wieder alles sauber machen.


Fukuoka ist eine moderne Stadt, fast alles musste nach den Bombenangriffen der Amerikaner im zweiten Weltkrieg neu aufgebaut werden.

Das neue Wahrzeichen der Stadt ist der Fukuoka Tower, eine in sich hohle Stahlkonstruktion mit Glasfassaden, nur dazu da, dass man von der Aussichtsplattform einen super Blick über die Stadt hat. Wir sind diese vier Tage in Fukuoka mit Fumiko und ihrem Vater unterwegs. Fumikos Vater fährt uns herum, wodurch wir mehr an einem Tag zu sehen bekommen, als wenn wir alles erlaufen müssten.

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Ein Tag auf Miyajima

Noch vor dem Frühstück sind wir zum Itsukushima Shrine gelaufen und waren pünklich zur Öffnung dort, zusammen mit  noch einigen Touristen und Japanern.

Wir konnten in aller Ruhe den Shrine und das berühmte Tori fotografieren und da gerade Flut war, stand alles im Wasser.

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Hiroshima

Von Miyajima aus erreicht man Hiroshima mit der Fähre auch direkt, doch wir haben die kurze Überfahrt gewählt und reisten dann mit dem Bummelzug weiter.

In Hiroshima besorgten wir uns einen Straßenbahnpass für einen Tag und fuhren dann mit der Straßenbahn zum Momument der Stadt, dem Atomic bomb dome, dem Gebäude, das erhalten wurde, so wie der Atombombenabwurf es in Trümmer gelegt hatte.

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Essen auf Miyajima

Wir haben bei unserer Unterkunft auch Abendessen und Frühstück mit dabei.


Für das Frühstück haben wir japanischen Stil gewählt. Das sieht so aus:

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Reise nach Miyajima

Heute sind wir aus Kyoto abgereist. Mit dem Shinkansen ging es nach Hiroshinma und vom Hafen dort mit Fähre auf die Insel Miyajima.

Hier einige Eindrücke von der Überfahrt und aus unserem Zimmer.

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Koke Dera - der Moostempel

Da wir den halben Tag für Abreisevorbereitungen eingeplant hatten, stand nur ein Progammpunkt an: der Moostempel.

Dieser Tempel wird heute von Zen Buddhisten geführt, davor haben andere buddhistische Sekten darin gewohnt.

Wer heute den Tempel besuchen will, muss zuvor von Japan aus eine Postkarte an den Tempel schicken - auf Japanisch natürlich - und bekommt, wenn er Glück hat, eine Postkarte mit Eintrittseinladung zurück. Für uns hat dies der Vermieter unserer Unterkunft in Kyoto gemacht.

Bewaffnet mit der Postkarte marschierten wir nach kurzer Bahnfahrt los.

Da wir sehr früh dran waren, schauten wir uns auch noch den Matsuo Taisha Shrine an, der auf dem Weg dahin lag.

Dort waren viele Leute damit beschäftigt, Vorbereitungen für das Ondasai Fest zu treffen.

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Abend und Morgen am Fluss

Wir sind von der Kimono-Installation nach Hause spaziert am Abend und haben die Stimmung einzufangen versucht.

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Kimono Wald - Randen Arashiyama

Am Abend sind wir mit der kleinen Straßenbahn zur Randen Arashiyama Station gefahren. Dort hat ein Künstler einen Kimono Forest aus beleuchteten Säulen mit Kimono-Mustern aufgestellt. Wunderschön am Abend und gut besucht.

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Kitano-Tenmangu

Heute Morgen sind wir recht früh aufgebrochen, um noch vor der größten Hitze den Kitano Tenmangu Shrine zu erreichen. Mit der Lokalbahn nach Enmachi und von dort zwanzig Minuten zu Fuß. Der Shrine ist einer der großen und sehr bekannten und dem entsprechend hat es von Touristen gewimmelt. Nicht nur wegen dem Sightseeing sondern auch wegen dem großen Flohmarkt, der die Straßen um den Shrine herum und das Shrinegelände selbst gut ausfüllte.

Zunächst haben wir uns den Shrine an sich natürlich angeschaut. Er ist sehr groß und dem Gott der Erziehung haust dort, wie mehrere andere, denn neben der Haupthalle gibt es noch viele Minishrines auf dem Gelände.

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Kurashiki

Heute hat uns Monikas Freundin Keiko nach Kurashiki geführt. Dazu waren von Kyoto aus eineinhalb Stunden Fahrt mit dem Shinkansen und dann nochmal ein Stück mit einer Bummelbahn notwendig. Doch die lange Anreise hat sich gelohnt.

Diese Stadt ist einmal berühmt für einige Straßenzüge, die noch so erhalten sind wie in der Edo-Zeit und daher gern für Filmaufnahmen für Samuraifilme genützt werden.

Zudem gibt es einen Kanal, auf dem Keiko und Monika eine gemütliche Fahrt gemacht haben, unten den Steinbrücken hindurch, vorbei an den Häusern und der Allee aus Trauerweiden und natürlich vielen, vielen Souvenierläden.

Es war brütend heiß. Wir waren froh um die japanischen Sonnenschirme.

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Arashiyama + Tenriyu-ji Tempel

An diesem Tag waren wir mit Kana, einer Emailfreundin Monikas, verabredet.  Wir trafen uns an einem der Bahnhöfe, nur 15 Minuten Fußmarsch von unserem Quartier aus. Von dort spazierten wir über die Togetskyo-Brücke, eine sehr alte Holzbrücke. Es regnete zuerst, hörte dann aber auf, der Himmel blieb bedeckt und es war von den Temperaturen richtig angenehm. 

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Hikone - die Stadt des Ii Naosuke

Die Fahrt von Kyoto nach Hikone ist mit dem Bummelzug eine recht eintönige Sache.

Kaum verlässt man den Bahnhof von Hikone steht man einer Samuraistatue gegenüber und eine Katze mit Samuraihelm ist das Wahrzeichen der Stadt.

Die  Burg ist klein und sehr gut befestigt. Gewohnt hat keiner der Familie Ii jemals darin, sie war nur Waffenlager und Wehranlage.

Dazu gehört noch ein sehr hübscher Garten mit Teehaus und mehreren Brücken.

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Shugakuin Imperial Villa

Von unserer Unterkunft bis zum Ziel haben wir fast 90 Minuten gebraucht, fünf Linien, viermal umsteigen und 20 Minuten Fußmarsch.

Dieses kaiserliche Landhaus wurde von einem der zurückgetretene Kaiser Gomizuno'o errichtet, der es 1659 bezog. Es war sein Lieblingssitz im Herbst. Zu dieser Jahreszeit muss es wirklich wunderschön dort sein mit all den roten Ahornbäumen.  Auch eine der Töchter des Exkaisers hatte dort ein Haus, das sie später in einen Tempel umwandelte.

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Himeji Castle und Koko-en (Garten)

Gleich am Morgen um 7.18 sind wir nach Himeji gestartet. In der Stadt Himeji haben wir uns Yukata gemietet. Derart zurechtgemacht trippelten wir zum Castle und haben uns in die endlosen Besuchermassen (Feiertag für Japaner) eingereiht. Wir kletterten die ganzen steilen Holztreppen hinauf und hiunter und schlenderten dann im Anschluss noch durch den angrenzenden Landschaftsgarten.

Wetter: sehr sonnig und sehr heiß, dafür toller Himmel für Fotos

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Mount Hiei (Hieizan). Tag der Tempel

Der dritte Tag unseres Aufenthaltes in Kyoto: Früh aufstehen und mit Bahn und Zahnradbahn den Berg hinauf. Hieizan, die prächtigen Tempelanlagen zogen trotz Regenwetter und Nebel jede Menge tapferer Japaner an, ausgerüstet wie zum Bergsteigen. Außer uns gab es jedoch weit und  breit keine westlich aussehenden Touristen.

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Der zweite Tag nach dem Taifun

An diesem Tag haben wir nur im Craft Center einen Workshop gemacht und sind danach einkaufen gegangen. Zum Abschluss gab es für mich ein klassisches japanisches Eis. Also Eis mit Teesirup und drei Eiskugeln sowie Früchten und roter Bohnenpaste. Lecker!

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Ein Tag in Uji

Heute war unser erster Rag in Japan. Der Taifun rüttelte die ganze Nacht an unserem Hanare House in Kyoto. Das Glas in den Schiebetüren klirrte und wir kamen uns vor wie die drei Schweinchen aus dem Märchen (allerdings zu zweit) und nicht wie jenes, das in dem sicheren Steinhaus saß...


Am Morgen war der Sturm vorbei, dafür hat der Himmel den Staudamm geöffnet und es gießt noch immer. Bewaffnet mit zwei typischen Schirmen (dank unserer Vermieter), sprich groß und durchsichtig sind wir nicht völlig durchnässt worden.


Was haben wir uns angeschaut? Die Stadt Uji zwischen Kyoto und Nara gelegen, mit einem Regionalzug gut zu erreichen.


Erstes Ziel: Der 1052/1053 erbaute Bjodoin Tempel mit Teich, Phönixhalle und Nebengebäuden sowie einem sehr schönen Landschaftsgarten.

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Es geht wieder los!

Am Mittwoch ist es wieder soweit. Nach einem Sommer Pause machen wir uns auf den Weg in unser Traumurlaubsland. Die Koffer sind fast schon gepackt, der Zeitplan steht, die Zugverbindungen innerhalb Japans dank hyperida ausgetüftelt und die Gehrouten dank google maps mit blauen Punkten markiert.

Den Antrag für den J-Rail Pass haben wir schon länger zuhause, die Medikamente sind auch sortiert und die Yen sind gewechselt. Auch für einen Wohnungssitter ist gesorgt, auch damit regelmäßig gelüftet wird, falls es so heiß bleibt. Die Hitze der letzten Tage war jedenfalls eine gute Vorbereitung. Obwohl... die Wettervorhersage für Kyoto ist gemischt. Dieses Mal, so scheint es, werden wir den Regenschirm fast öfter brauchen als den Parasol.

Japanreise: Tokyo Roppongi, Shaved Ice, Skytree und Shabu Shabu

Am neunten August holte uns Monis Freundin Motoko um halb elf Uhr im Ryokan ab. Der Tageslplan lautete: Mittagessen in Roppongi,  Window-Shopping, hinauf auf den Sky Tree und am Abend Shabu Shabu essen zusammen mit Motokos Ehemann.

 

Das Restaurant in Roppongi hatte kleine Räume mit Tatamimatten und niedrigen Tischen unter denen eine Grube ist, in welcher man die Beine hängen lassen kann. Dadurch ist es sehr bequem. Motoko und ich hatten ein Gericht, wo auf einer Schale Reis einige Streifen zartes Fleisch liegen, das man zuerst mit einem Teil vom Reis isst. Dann mischt man die Gewürze aus den kleinen Schälchen unter den Reis, gießt mit Suppe auf und löffelt die Schale mit der Reissuppe dann aus.

Moni ging es nicht so gut, sie hatte nur ein paar Sobanudeln.

Wie beliebt das Restaurant war, sahen wir, als wir wieder hinauskamen und eine lange Schlange sich gebildet hatte, die alle auf einen freien Tisch warteten.

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Japanreise: Tokyo Tsukiji Hongwanji Tempel, Kabukiza Matinee

Am neunten August waren wir mit Frau Kazui Yabe verabredet. Sie arbeitet als Kabuki Guide für Touristen in Tokyo. Da wir etwas zu früh vor Ort waren, spazierten wir in der Gegend herum und stießen auf ein Gebäude, das an ein Museum oder einen indischen Palast erinnerte.

Die Beschriftung auf dem Schild belehrte uns, dass dies ein Tempel sei. Der Tsukiji Hongwanji Tempel ist der Ersatzbau für den Tsukiji Gobo Tempel, der beim großen Kanto Erdbeben zerstört wurde. Dieser wiederum war als Ersatz für jenen Tempel errichtet worden, welcher 1657 beim großen Feuer Tempel bei Yokoyama-cho bei Asakusa abgebrannt war.

Der jetzige Bau datiert zurück auf das Jahr 1934 und gehört zur Sekte des Shin Buddhismus, gegründet von Shinran Shonin (1173-1263).

Wenn man den Tempel betritt kommt man sich gar nicht vor, als ob man in einem Tempel wäre, vielmehr scheint es, als hätten die Erbauer die Farbigkeit und Verspieltheit indischen Prunks mit Eindrücken aus imposanten Kirchenbauten vermischt. Entstanden ist ein dreischiffiger Bau mit gewaltigen Säulen, Stuhlreihen (wo sonst in Tempeln die Betenden auf dem Tatamiboden sitzen). Es gibt sogar eine Orgel. Der Hauptschrein mit Amida Buddha (dem Buddha der Weisheit und des Mitgefühls) erinnert an einen Hauptaltar. Die bunten Flammengebilde rechts und links entsprechen jenen Plätzen, wo bei der Morgenandacht die beiden Mönche sitzen, die dem Hauptpriester beim Sutrarezitieren unterstützen.

 

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Japanreise: Tokyo, Lotus, Shopping und Aquarium

Der sechste und der siebte August waren "planlose" Tage. Da wir nichts besonderes vorhatten, fuhren wir zweimal nach Ikebukuro, um dort herumzuschlendern und ein paar günstige Souveniers zu finden.

Davor jedoch nutzten wir die etwas milderen Temperaturen am Morgen des sechsten August nach dem Abklingen von Regenschauern, um im Ueno Park die Lotusblüten zu bewundern.

 

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Japanreise: Tokyo, Mount Takao, Yakuo-in Temple und das Trick Art Museum

Am fünften August trafen wir uns mit unserer Freundin Yumi und ihrer Tocher Natsumi, um gemeinsam den Berg Takao zu besuchen.

Das ist sowas wie ein Hausberg für Tokyo, weil man mit der Bahn bis nach Takao fahren kann, das am Fuß des gleichnamigen Berges liegt.

Vom Bahnhof aus, sind es nur wenige Meter bis zur Zahnradbahn, die ein Stück des Berges hochfährt. Wer sich japanischer Alpinist nennt, der marschiert natürlich nach oben, ausgerüstet mit Bergschuhen und gut gefülltem Rucksack.

Gleich nach dem Aussteigen aus der Zahnradbahn hat man einen guten Ausblick auf die Hügel und Berge der Umgebung. Sie sind alle grün bewaldet, nackten Fels findet man hier nahe Tokyo nicht.

 

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Japanreise: Tokyo Yanaka Kulturfest Sumo Kunsthandwerk und Tempel

Am dritten August reisten wir von Kanazawa nach Tokyo. Der Bahnhof von Kanazawa ist wirklich ähnlich modern, aus Gals und Stahl wie der in Kyoto, besonders gefallen haben mir die Holzsäulen, die dem ganzen einen traditionellen Touch geben.

Da die Reise mit Umsteigen usw. bis in den späten Nachmittag dauerte, haben wir natürlich im Zug ein Bento gegessen.

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Japanreise: Kanasawa Castle und Park, der Kenrokuen Garden und die Seison Kaku Villa

Am zweiten August machten wir uns sehr früh auf den Weg, um vor dem großen Touristenansturm im Kenrokuen Garten zu sein.

Der Park war um diese Zeit fast menschenleer. Auch die saftig grünen Rasenflächen (ohne Sprenkler irgendwo), wo sonst Schulklassen ihre Picknicks abhalten, waren unberührt.

Besonders schön aber war das Stück Park, was an eine Mauer des Castles (der Burg) angrenzt ond dort fast wie ein kleiner Garten angelegt ist.

 

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Japanreise: Kanazawa Zen Meditation und Museumstour

Am 1. August hatten wir keine Verabredung.

An diesem Morgen nahm Moni an einer Zen Meditation teil. Vom Bahnhof aus wurden sie und einige andere Touristen aus Spanien, Italien und Russland mit einem Bus zum Daijoji Tempel gefahren.

Der Tempel ist keine Touristenattraktion, daher wird der Garten auch für Gemüse benützt und eigentlich habne dort nur die Mönche und jene, welche sich im Zen-Buddhismus schulen wollen dort Zutritt.

Seit neuestem bieten sie auch eine Schnuppermeditation für Touristen an und es war für Moni ein sehr interessantes Erlebnis.

 

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Japanreise: Kanasawa Geiko/Geisha und Samurai

Unser zweiter Tag mit unserer Führerin Kiyoe und dieses Mal einer netten, älteren Dame als zweite Begleitung startete im Myoryuji Tempel, den man auch den Ninja-Tempel nennt. Die Führung dort machen freundliche Junge Damen und man muss sich vorher anmelden. Geführt wird nur in Japanisch und während der Führung darf nicht übersetzt werden. Als Tourist bekommt man eine Mappe, in der die wichtigsten Dinge mit erklärt werden.  Und während die anderen zuhören, liest man rasch, worum es geht.

Dieser Tempel galt als Teil der Stadtverteidigung, auch weill der Lord des Maeda-Clans, welcher in der Burg von Kanasawa gelebt hat, hier mitunter zum Gebet vorbeischaute. Für den Fall eines möglichen Angriffs hat man sich allerlei Kniffe ausgedacht, von Fallgruben über versteckte Türen und verborgene Treppen, damit die Angreifer sich möglichst verirren und von den Verteidigern zurückgeschlagen werden können. Passiert ist nie etwas, aber die Verstecke gibt es noch heute.

Im Tempel war das Fotografieren verboten, daher nur ein Bild von außen.

 

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Japanreise: Kanzawa, Kimono und Süßigkeiten

Bei unserer Ankunft in Kanazawa hatte der Zug glatt 15 Minuten Verspätung. Das ist wirklich sehr ungewöhnlich. Schuld daran war der starke Regen, wegen dem Streckenweise nur im Schritttempo gefahren wurde. Wir hatten beim Umsteigen in Kyoto Zeit genug, ein Bento zu kaufen und uns das auf der Fahrt schmecken zu lassen.

 

Als wir ankamen haben wir gleich das erste Taxi genommen und sind in unser Ryokan gefahren. Es liegt ziemlich im Zentrum und das Zimmer hat zwei Nebenräume und ein WC und ist  dazu noch groß genug, dass zwei Futons und der große Tisch mit den Bodensesseln Platz hat. Wir fühlen uns hier sehr wohl.

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Japanreise: Kinosakeonsen Nishimura Honkan

Am 29. checkten wir aus dem Nishimura Honkan aus, nachdem wir eine kurze, aber wirklich sehr wunderbare Zeit dort gehabt hatten:

 

Gleich bei unserer Ankunft beim Bahnhof von Kinosakeonsen wurden wir zu einem Sammelbus geleitetet, der die Gäste zu den verschiedenen Ryokans in Kinosakeonsen brachte,  uns zwei eben  zum Nishimura Honkan.

Kaum aus dem Bus ausgestiegen, wurde uns unser Gepäck abgenommen.

 

Einer der Rezeptionisten zeigte uns das Ryokan und führte uns dann auf unser Zimmer. Das war wirklich das größte Zimmer, das wir bislang gehabt hatten. Zum Hauptzimmer (wo uns jeden Abend die Futons gerichtet wurden) gab es noch einen großzügigen Vorraum, WC, Bad und als besonderes Plus ein kleines Außenonsen in Felstümplellook nur für uns.

 

 

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Japanreise: Kinosakeonsen, der Kurort

Die Gegend hier ist hügelig und bewaldet, liegt unweit eines sehr breiten Flusses und ein Bach plätschert mitten durch die Ortschaft. Das Leben findet hauptsächlich entlang der zwei Hauptstraßen statt (rechts und links des Baches) und in jener Straße, in die die beiden müden. Hier reihen sich Restaurants, Cafes, Eisbars und Souveniershops aneinander.

 

Am Abend flanieren die Besucher in Yukatas (entweder die Bademantelvarianten oder die hübscheren zum Ausgehen) entlang dieser Straßen.

 

 

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Japanreise: Abreise von Koyasan

Am 27. Juli packten wir unsere Koffer auf Koyasan. Vor unserem letzten Frühstück dort besuchten wir abermals die morgendliche Zeremonie. Am Abend davor war ein Team kleiner Baseballschüler im Tempel eingezogen (Volksschüler), die alle mit ihren Trainern brav und artig am morgendlichen Sutrabeten teilnahmen.

 

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Japanreise: Koyasan und der Shingon Buddhismus

Der 26te begann für uns mit dem Morgengebet der Mönche in der Haupthalle unseres Ekoin Tempels.
Es fanden sich viele Gäste des Tempels dazu ein und lauschten andächtig der halben Stunde Sutra-rezitieren und dem Klang der großen Klangschale dazu.
Anschließend folgten alle der Einladung eines Mönchs zur Feuerzeremonie in einem kleinen Nebengebäude. Das war sehr interessant, so wurden neben Weihrauch und bestimmten Holzstücken unter vielen Gesten und Sutrarezitierens  auch kleine Holzlatten verbrannt, auf die man Wünsche schreiben konnte. So steigen die Wünsche mit dem Rauch auf und sollen sich erfüllen.


Erst danach gab es Frühstück, Reis, Suppe, etwas Tofu und Gemüse.
So gestärkt trafen wir unsere Führerin, die wir extra für den Tag gebucht hatten. Kaori Kodama-san war eine freundliche Dame mittleren Alters, die schon seit 20 Jahren professionell führt. Ihr Service für den ganzen Tag kostete uns 20.000 Yen (~ 160 Euro) und sie war jeden Yen wert.

 

Wir begannen mit dem Friedhof Okunoin, dieses Mal bei Tageslicht. Jetzt erst konnten wir seine riesigen Ausmaße richtig wahrnehmen. Anders als am Tag davor beim Abendspaziergang in der Dunkelheit, sah man nun, wie weit in den Wald hinein die Gräber reichten. Die dort verwendeten Grabdenkmäler sind, sofern japanisch (es gibt auch Thailändische und Koreanische, die etwas anders aussehen) , aus fünf Steinen zusammengesetzt. Der unterste Block symbolisiert die Erde, die runde Kugel das Wasser, darauf kommt das Stück für Feuer, darauf jenes für den Wind/die Luft und das oberste Stück steht für den Himmel. Je nach Auslegung. Der Mönch beim Nachtspaziergang hat für den Geist ein unsichtbares sechstes Teil angesprochen, doch die Führerin setzt das oberste Stück mit dem Geist gleich.

 

Wir haben die unterschiedlichsten Gräber besucht. Zum Beispiel gehört das Grab mit dem gesprungenen Kugelteil im Grabmal dem Mann, der den Shogun Oda Nobunaga ermordet hat. Er überlebte diese Tat nicht lange, Hideyoshi , der Nachfolger Nobunagas (von dem wir in der Burg von Osaka so viel gehört haben) tötete ihn kurz danach. Die Führerin erzählte, normal hielten die Granitstücke der Grabmäler ewig, doch das dieses Mannes würde immer wieder zerspringen, weil sein Geist keine Ruhe finden könnte. Bezeichnend war auch der Behälter mit den vielen Münzen. Menschen spenden für den Erhalt der Gräber, indem sie Münzen in Körbe oder Plastikwannen werfen. Dieses beschädigte Grab zieht viele Menschen an, weil der ermordete Oda Nobunaga drauf und dran war, Koyasan anzugreifen, um die Macht der dortigen Mönche zu brechen. Sein Mörder gelte als eine Art Retter von Koyasan, darum fand er auch hier eine Grabstätte.

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Japanreise: Koyasan: Ankunft und Friedhof

Wie an dem Blogeintrag zu sehen ist, gibt es im Ekoin auf Koyasan
Internet. Leider nur in der Lobby, sodass meine Onlinezeit sehr beschränkt ist.



Am 25.07. haben wir morgens um halb neun aus unserer Unterkunft in Kyoto ausgecheckt, ohne Koffer, die sandte unser Kyoto-Gastgeber voraus nach Kanasawa. Bepackt mit vollgestopfen Rucksäcken (das Nötigste für fünf Tage) machten wir uns auf den Weg nach Koyasan. Schon am 23ten haben wir
dafür zwei KansaiThru-Pässe gekauft, der einfachste Weg alle Verkehrsmittel bis
hinauf nach Koyasan benutzen zu können, wenn auch nicht billig (50000Yen ~ 40
Euro pro Person). Er gilt drei Tage, das passt genau zu unserem Reiseplan.


 

Die Reise nach Koyasan von Kyoto aus wurde von Moni exakt geplant. Wir fuhren mit drei verschiedenen Zügen, einmal mit der U-Bahn
(in Osaka vom JR Bahnhof zum Namba Bahnhof). Die längste Zugstrecke war jene
zwischen Osaka und dem Gokurobashi Bahnhof. 
Fahrzeit eine Stunde und 45 Minuten. Zu Beginn fährt man durch Ortschaften, aber sobald das bergige Gebiet beginnt, wird die Landschaft
wunderbar grün und sehr interessant. Der Zug bremste immer wieder über längere
Strecke und das quietsche sehr laut.

 

Am Gokurobashi Bahnhof stiegen fast alle Fahrgäste in die Zahnradbahn zum Koyasan Bahnhof um.
Die Fahrt den Berg hoch dauerte ein paar Minuten. Von dort stiegen wir auf den
Bus um, denn zwischen dem Bahnhof und der Koyasan-Stadt (sie hat mehr als 4000 Einwohner) dürfen ein Stück weit keine anderen Fahrzeuge (Lieferanten
ausgenommen) verkehren. Nicht einmal laufen darf man da, weil es wirklich sehr
kurvig und eng ist für die Busse.

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Japanreise: Hanagasa Parade von Kyoto

Am 24. Juli sind wir zum letzten Mal über die große Holzbrücke Richtung Aarashiyama-Bahnhof gelaufen. Es hat leicht geregnet und Moni hatte Glück ein gutes Bild eines der schönen weißen Reiher zu schießen.

 

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Japanreise: Kabuki und Shopping in Osaka

Für den 23ten hatte uns Yukiko Karten für das Kabuki in Osaka reserviert.

Die Vorstellung begann um 11Uhr Vormittags. Auf dem Weg zum Theater sind wir durch einen Teil von Osaka spaziert, wo in mit getöntem Glas überdachten Straßen vielen kleine Geschäften gerade am Aufsprerren waren. Japans Öffnungszeiten sind in der Regel relativ kurz. Geöffnet wird zwischen 10 und 11 Uhr und geschlossen zwischen 16 und 17Uhr. Geschäfte, die nach 17 Uhr noch offen haben, sind meist nur die Konbinis, also kleine Gemischtwarenläden, die 24 Stunden am Tag geöffnet sind und wo auch der späte Heimkehrer häufig in Bahnhofsnähe noch etwas fürs Abendessen einkaufen kann. Sie erfüllen dieselbe Aufgabe, die bei uns Tankstellengeschäfte.

Zurück zu Osaka. Wir überquerten auch eine Bücke, wo die findigen Gschäftsleute ihre Werbung rechts und links des Flusses positioniert haben. Das sieht des Nachts sicher sehr bunt aus. Das Theater selbst liegt auch in einer sehr belebten Straße (ohne Überdachung), wo vor allem auch viele Restaurants zu finden sind, aber auch Vergnügungshallen mit Spielautomaten und Souveniergeschäfte.

Dein Eiscremestand mussten wir unbedingt fotografieren. "Attack on Titan"  ist derzeit der große neue Hit am Anime/Mangahimmel. Der Eiscremestand hat das geschickt für sich genutzt und den Solgan "Attac on Ice Cream" auf ein Schild geschrieben.

 

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Japanreise: Osaka castle und Evangelionaustellung

Am 22. Juli fuhren wir nach Osaka, was von Kyoto aus nur eine halbe Stunde dauert. Dort hat uns Monis Email-Freundin Yukiko begrüßt. Sie führte uns mit der U-Bahn ein Stück in die Stadt und von dort aus sind wir zum Osaka Castle gelaufen. Die weitläufige Anlage mit zwei Wassergräben und sehr dicken Mauern ist acht Stockwerke hoch. Neben Bäumen und Grünflächen, einem sehr, sehr tiefen Brunnenschacht befindet sich auch ein Schrein auf dem Gelände. Moni hat dort ihr Schreinbuch stempeln lassen und wir haben ein Brautpaar beobachtet, dass sich für Hochzeitsfotos aufgestellt hat. Außer der Hauptburg sind noch zwei Nebengebäude erhalten geblieben, die u.a. als Lagerhäuser dienten.

 

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Japanreise: Okayama castle und Korakuen Garten

Am 21. waren wir mit Monis Freundin Keiko am Bahnhof von Okayama verabredet.

Okayama liegt etwa 90 Minuten mit dem Shinkansen Hikari von Kyoto entfernt.

Wir haben uns ohne Probleme gefunden und gleich sehr gut verstanden. Keiko ist eine sehr liebenswerte Person.

Sie hat uns als erstes zum berühmten Korakuen Landschaftsgarten geführt. Anders als die Gärten bei den Schreinen oder der Imperial Villa ist das ein wirklich großer Park, mit Spazierwegen, mehreren Hainen (einer mit Kirschblütenbäumen, ein anderer mit Plfaumenbäumen und ein dritter mit Ahorn, der im Herbst rot wird), einer winzigen Teeplantage, kleinen Wasserfällen, einem Hügel usw...

In der Mitte steht ein Haus, das früher der Lord der Okayama-Burg als Freizeitdomizil benutzt hat. Das Haus hat eine Bühne für Noh-Theater und heute wird es gern für Hochzeiten benützt.

Es war brütend heiß, also sind wir zwischendurch in ein winziges Teehäuschen auf eine Schale Grüntee und Süßigkeiten gegangen, um uns abzukühlen. Durch das Kreisrunde Fenster des Teeraums hat man einen sehr schönen Rahmen für Gartenfotos.

In den Teichen sind zahlreiche Koi, große bunte Karpfen, zuhause. Besucher können spezielles Futter kaufen, und die Koi wissen genau, wo die Stufen zum Wasser führen und es etwas zu holen gibt. Die Schildkröten mögen das gleiche Futter und kommen ebenso.

 

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Japanreise: juni hitoe - Heian Gewand in 12 Schichten, Weben von Obi

Der 20. Juni war unser "Tag der Stoffe", sozusagen.

Kanna war so nett uns zum "Kuroda costume shop" zu begleiten, der unweit des kaiserlichen Palastes in Kyoto zu finden ist.

In langer Familientradition fertigt diese Manufaktur Stoffe und Gewänder aus der Heian-Zeit an, also aus dem japanischen Mittelalter, als der Kaiserhof in Kyoto ansässig war und die Prinzessinnen und Prinzen, die Herren von Adel und die Hofdamen ausgestattet werden mussten.

Durch den TV Sender nhk world sind Moni und ich dahinter gekommen, dass man hier ein Kostümerlebnis der besonderen Art haben kann, vorausgesetzt man findet den Shop und meldet sich vorher per Email auf japanisch an, denn die freundlichen Leute dort sprechen kein Englisch. Zudem haben sie keine Webseite, man muss die Email Adresse über eine Seite der Stadt Kyoto herausfinden herausfinden. Deswegen waren wir auch so froh, dass Kanna mit uns kam. Wir hatten uns vorher darauf geeinigt, dass Moni das Kostüm trägt und ich die Fotos mache, weil sie die längeren dunklen Haare hat und ich mit meinem roten Kurzhaarschnitt einfach nicht so gut dazugepasst hätte.

Wir haben den Shop auch ohne Probleme gefunden und die Leute erwarteten uns schon. Moni bekam zuerst ein weißes Untergewand und darüber in grün, dann weiß und verschiendenen, immer dunkler werdenden rosa Tönen Roben aus glänzendem Seidebrokat angezogen, so wie sich Plaumenblüten im Frühling öffnen.

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Japanreise: Ryoanji Tempel, Entokuin Tempel, washi und Ninja

Unser zweiter Tag mit Takei-san führte uns bereits vor neun Uhr Morgens zum Ryoani Tempel. Dieser Tempel hat eine weitläufige Anlage, die einen Spiegelsee mit zahlreichen Seerosen und zwei Schildkrötenfelsen beinhaltet. Noch berühmter ist allerdings der Steingarten, den auch Königin Elisabeth II. bei einem Staatsbesuch bewundert haben sollte. Der scheinbar einfache Steingarten birgt ein paar Raffinessen, die man als Außenstehender erklärt bekommen muss. So fällt die Mauer nach hinten ab, was den Garten optisch vergrößert. Die weißen Steine reflektieren in ihrem Muster perfekt sowohl Sonne wie auch Mond, sodass der Tempel dadurch auch innen heller wird.

Von den 15 Steinen kann man nie alle zugleich sehen, egal welche Position man einnimmt, ein Zeichen der Fehlerhaftigkeit des Menschen. Nur die Vorstellungskraft vermag das zu umgehen.

 

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Japanreise: Nijo Jinya und Myorenji Tempel, Stoffe färben, Süßigkeiten und mehr

(Nachtrag: hinter uns liegen zwei anstrengende Tage, die ich jezt nachblogge)

 

Am 18. hatten wir unseren ersten Termin mit einem der Volunteer Guides. Dieses System, das Gin mehreren japanischen Städten existiert ist schlichtweg super genial. Die Guides sind keine professionellen Führer, sondern Studenten, Hausfrauen, Pensionisten oder berufstätige Japaner, die an Wochenenden oder unter der Woche Zeit und Freude haben, Leute aus anderen Ländern zu treffen, ihr Englisch zu polieren und Gäste die Schönheiten und  versteckten Juwele ihrer Stadt zu zeigen. Die Führung kostet nichts, man übernimmt nur die Kosten, die der Guide hat, also Fahrten, Eintritte, Essen, Getränke.

Takei-san ist ein älterer Herr, der sehr viel über Tempel und die Traditionen weiß und auch einige Handwerksbetriebe der Stadt sehr gut kennt.

Unser erstes Ziel war das ´"Nijo Jinya". Monika hatte den Tipp zu diesem Haus aus ihrem Kyotoführer und Takei hat für uns dort einen Platz reserviert.

Auf dem Weg dorthin haben wir noch bei einem kleinen Tempel hat gemacht. Der Teich des Shoren-in-Temepels war früher das Endziel des Gion-Matsuri. Die Festwagen haben ja beim Umzug zum Teil wie risiege Antennen, lange Stangen auf den Dächern. Diese sollen, so der Glaube der Festbesucher, die bösen Geister anlocken und einfangen. Diese Geister wurden in Wasserfäßen gefangen und dieses Wasser dann in den Teich eben dieses Tempels geschüttet. Von dort gibt es eine Verbindung zur Bucht bei Osaka und so wurden die bösen Geister ins Meer gespült und die Leute hatten wieder für ein Jahr Ruhe. Auch sonst war der Teich beim Adel des Kaiserlichen Palastes und bei den Samurai später sehr beliebt für allerlei Freizeitvergnügen.

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Japanreise: Gion Matsuri und Chion-in

Heute morgen sind wir recht früh aus dem Haus, um einen guten Platz für das Gion Matsuri zu bekommen. Wir haben uns entschieden, nicht die beliebtesten Plätze aufzusuchen, sondern den Anfang der Parade zu beobachten. Also sind wir bei der Karasuma Station ausgestiegen und die Shijo-Straße entlang bis zum ersten Festwagen. Was vor zwei Tagen teils noch Rohbau bzw. noch mit Schutzfolie verkleidet war, glänzte und funkelte nun in aller Pracht. Die Puppen, die als zentrale Symbolfigur die Wagen zieren waren oben angebracht. Nur der erste Wagen bekam eine lebende Puppe. Drei Kinder kletterten prächtig geschmückt hinauf und saßen da brav den ganzen Umzug lang in ihren schönen Kostümen.

Die Festwagen werden mit Manneskraft geschoben und gezogen, die Steuerung der riesigen Räder ist komliziert und wird lange vorher geübt. Auf der Plattform des Wagens tummeln sich bis zu 45 Menschen, dicht gewpackt. Sie machen Musik mit Flöten und Trommeln und wenn es an die Wende geht, helfen sie mit. Die Platform hat eine Falltür als Notausgang, falls einem der Mitfahrenden übel werden sollte. Die Wagen schwanken und wackeln sehr beim Fahren, besonders gefärhlich scheint der Platz auf dem Dach zu sein.

Wir waren ca. 45 Minuten vor Beginn der Parade da und konnten noch einen Plaz ganz vorn ergattern. Als es um 9 endlich losging, standen sie drei-bis vierfach hinter uns.

Wir haben nicht die ganze Parade angeschaut, sondern nur die ersten paar Wagen. Dann sind wir hinunter in die U-Bahn und dort unterirdisch ein paar Straßen weiter. Überall dort, wo die Parade wenden muss, also an den Eckpunkten des  Zuges, war ein irres Getümmel. Es war so arg, dass die Polizei unterirdisch die Aufgänge sperrte. Es durfte keiner mehr hinauf, nur noch Leute hinunter.

Die Geschäftshäuser und Shoppingzentren ringsum hatten die oberen Etagen für Kunden geschlossen, damit diese nicht reihenweise im Logenblick an den Fenstern kleben. Dafür waren die Toiletten aller Kaufhäuser für die Leute von der Straße gut beschildert worden und man wurde freundlich hingeleitet. Es war auch alles peinlich sauber.

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Japanreise: Katsura Imperial Village und das Manga Museum

Heute hatten wir zwei Punkte auf dem Programm.

Des Morgens sind wir von unserem Apartment einige Stationen mit der Bahn gefahren bis nach Katsura. Von dort ging es zu Fuß weiter zur Katsura Imperial Villa.

Das ist ein großes Landhaus, das viele Jahre lang von einem kaiserlichen Seitenzweig bewohnt wurde und als 1881 dieser Seitenzweig ausstarb. Heute ist sie sorgfältig restauriert und der Garten ist einer der bekanntesten in Japan.

Um den Garten besichtigen zu können, muss man sich bei der International Household Agency anmelden (ab drei Monate vor dem Besuchstermin), dann wird man in eine Lotterie geworfen und mit Glück gezogen.

Wir hatten Glück, genauso wie eine Gruppe von ca. 15 Japanern und zwei weiteren Touristen. Die Führung durch den Garten dauert eine Stunde, man bekommt allerlei Anekdoten erzählt - auf Japanisch. Für Touristen gibt es einen Audioguide, den hängt man sich um, und bekommt so in Englisch erklärt, was gerade zu sehen ist.

Der Garten ist rings um einen großen Teich gebaut, in dem mehrere Inselchen geschaffen wurden. Malerische Brücken verbinden die Inselchen und auf einem steht ein Teehaus. Es gibt davon einige im Garten. Eines hat sogar eine Plattform, von der aus die Adeligen beobachteten, wie sich der Mond im Teichwasser spiegelt.Die Steine über die man läuft sind groß und unregelmäßig. Man kann also nicht im Laufen herumschauen und Fotos machen. Dazu muss man immer wieder stehen bleiben.

Der Garten war schön und grün, aber im Herbst muss er gigantisch sein, wenn all die Ahornbäume rot leuchten.

 

 

 

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Japanreise: Vorbereitungen auf das Gion Matsuri

An diesem Tag haben wir uns zum Frühstück Melonpan gegönnt, süß, fluffig und wirklich lecker.

Dank Plan und Monikas immer besser werdenden Orientierungskünsten sind wir auch pünktlich an dem U-Bahn Ausgang gestanden, wo wir uns mit Monis E-Mail-Bekanntschaft treffen wollten.

Kanna-san war auch fast pünktlich und gut vorbereitet und hat uns durch die Festivalvorbereitungen geführt. Wir sind bei 34 Grad und ein bisschen Wind die Straßen hinauf und hinunter spaziert, vorbei an den "floats" - Festwagen, die entweder Legenden erzählen oder ein bestimmtes Thema wie "Das Meer" oder "Hühnchen" verkörpern. Nicht wirklich Hühnchen, aber den Hahn, der des morgens krächzend den Beginn des Tages und damit auch den Beginn großer Schlachten verkündet. Manche sind noch nicht fertig zusammengebaut und geschmückt, die Figuren und Wandteppiche, die zu ihnen gehören kann man dann in einem Haus nahe dem Festwagen aus der Nähe bewundern.

Auf einige der Floats kann man hinaufsteigen, natürlich gegen Gebühr und ohne Schuhe. Monika und Kann sind hoch, ich habe lieber unten Fotos gemacht.

 

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Topic Japan: die Ankunft

Am Morgen des 13ten Juli haben wir uns auf den Weg gemacht.

Heute morgen, dem 15. Juli hat uns der heftige Regen geweckt. Dazwischen liegen viele Reisestunden. Im shinkansen von Tokyo nach Kyoto haben wir unser erstes Bento gegessen. Lecker!

 

Mit der Karte und viel Glück haben wir gestern, am späten Nachmittag hier eingecheckt. "Hier", das ist ein kleines Apartment, ein Nebenhaus in Kyoto.

Unser Bereich besteht aus einer Küche mit steinernem Waschbecken, zwei Wohnräumen mit Tatamimatten, Bad und WC. Vom Hauptraum aus, wo ein niedriger Holztischsteht hat man einen wunderbaren Blick in einen kleinen Garten.

 

Gestern auf dem Weg haben wir noch bei einem Konbini Halt gemacht und uns mit Frühstücksutensilien versort. Bananen, Melon-pan und löslichem Kaffee.

 

 

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Topic Japan: Wonnemonat Mai: Shinto Hochzeit

Shinto Hochzeit

 

Verglichen mit dem Aufwand einer kirchlichen Hochzeit im Christentum ist eine Shinto-Hochzeit in Japan ein kurzer, formeller Akt.

Das Brautpaar, begleitet von nächsten Angehörigen und engen Freunden sucht dafür einen Shinto Schrein auf.

Sehr beliebt ist der berühmte Meiji Schrein in Tokyo. Dort finden täglich in kurzen Abständen Hochzeitszeremonien statt.

 

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Blog Topic Japan: Tierparks und mögliche Folgen

Bären töten Wärterinnen

 

Diese Schlagzeile in der gestrigen Tageszeitung und in zahlreichen Onlineartikeln erinnerte mich an meine Japanreise letzten Sommer.

 

Unsere japanische Freundin wollte uns und ihren beiden Kindern eine Freude machen und so fuhren wir zusammen zu Hodosan, einem kleinen Berg. Mit der Gondel ging es hinauf, das letzte Stück liefen wir zu Fuß.

 

Die Aussicht von oben war sehr schön. Doch für die Kinder war die Hauptattraktion der kleine Tierpark.

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Topic Japan: Valentine Chocolate - Schokolade statt Blumen zum Valentinstag

screenshot  vom youtube Video

Hierzulande freuen sich Frauen auf Valentinstag in Erwartung eines lieben Blumengrußes ihres Liebsten.

 

In Japan läuft es andersherum. Hier sind nicht die Frauen, sondern die Männer die Beschenkten. Und da Liebe bekanntlich durch den Magen geht und viele Männer mit "Grünzeug" nicht viel anzufangen wissen, darf es Schokolade sein.

 

Konditoreien, Bäckereien und Supermärkte übertrumpfen sich mit Angeboten an dunkler Versuchung, am liebsten in Herzform.

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Topic Japan: Space debris - wird Weltraumschrott bald herausgefischt?

screenshot aus einem youtube video einer Simulation der Universität Braunschweig

Japans Gedanken zum Weltraumschrott

 

Wie bekommen wir den ganzen Müll aus den Umlaufbahnen?

Japan hat sich schon vor einem Jahr dazu Gedanken gemacht und ist auf den Gedanken gekommen, einen Satelliten mit einem riesigen Netz bestückt den Schrott einfangen zu lassen. Das Netz mit dem Schrott soll dann zur Erde herabsinken und in der Atmosphäre verglühen.

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Topic Japan: Schneewände

Aus einem youtube Video zu Tateyama

In Japan liegt der Schnee viel höher

 

Wir freuen uns in den Alpen, wenn die Wintersportgebiete genügend Schnee bekommen und 2 Meter sind schon eine Meldung im Radio wert.

 

Auf der Bergstraße Tateyama Kurobe Alpine Road kann er bis zu 20 Meter hoch liegen.

Das ist dann auch eine Attraktion für Touristen. Auf ca. 2400 Meter Höhe schlednern sie an den Schneemauern entlang.

 

So wird auch eine Busfahrt zu einem Abenteuer, wie dieses Video aus dem Jahre 2010 zeigt:

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Topic Japan: Von Scheidungsparties, Antifaltenschnullern und Thunfischen - Interessante Japanartikel

Screenshot aus einem youtube Video zum Fernsehbericht

In den Medien ist meist dann von Japan die Rede, wenn es um Autos, Sport, Konsolenspiele, das Reaktorunglück oder die Börse geht.

 

Hier einige interessante Online-Artikel der letzten zwei Wochen, die sich nicht um die oben genannten Themen drehen:

 

Der Blauflossenthunfisch mit dem Namen Thunnus Thynnus hat für den höchsten Preis für einen Fisch auf dem berühmten Fischmarkt in Tokyo gesorgt. 570.000 Euro wurde für diesen Fisch bezahlt, der nun zu Sushi verarbeitet werden wird.

 

Hier einer der Fernsehberichte dazu, die um die Welt gingen.

 

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Topic Japan: Hanabi - Fireworks

Hanabi - die Feuerblume

 

Nachdem das Feuerwerk in der Nachbarschaft mehr aus Böllerkrachen als aus wirklich kunstvollen Farbspielen bestanden hat, war mir nach einem japanischen Feuerwerk.

 

Die Feuerblumen sind fester Bestandteil des Sommers, wenn sich Massen von Menschen versammeln, um das Spektakel über dem Fluss zu bewundern.

 

Aber auch das neue Jahr wird mit Feuerwerk begrüßt.

 

Es gibt unzählige Feuerwerk-Videos auf Youtube.

Das hier hat mir am besten gefallen:

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Topic Japan: Shishi-mai - der Glück bringende Löwentanz

Shisshi-mai
Shisshi-mai

Shishi-mai

 

Der Tanz des Löwen (auch wenn er eher wie ein behaarter Drachenkopf aussieht) hat in Japan auch außerhalb der Neujahrszeit Tradition.

 

Wir hatten das Vergnügen in unserer Unterkunft in Tokyo, dass der Juniorchef den Löwentanz gelernt hat und ihn einmal in der Woche für die Gäste aufführt, was ihnen Glück bringt.

 

Es war beeindruckend, wie der Löwe verschiedene Gefühle allein durch das runterklappbare Kiefer und die beweglichen Ohren sowie die Körperhaltung des Tänzers audrückte.

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Topic Japan: Die Liederschlacht auf NHK

was die google Bildersuche zum Thema auswirft...
was die google Bildersuche zum Thema auswirft...

Kōhaku Uta Gassen

 

Was ist der Japaner liebstes TV Programm zu Silvester? Keine Frage, würde NHK sagen, Kōhaku Uta Gassen - die Rot-Weiße Liederschlacht.

 

Bei dieser Monstershow tritt auf, was Rang, Namen, Stimme und gute Verkaufszahlen hat.

Die Frauen und Bands mit Frauenstimmen sind im roten Team (Akagami), die Männer und Bands mit Männerstimmen sind im weißen Team Shirogumi.

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Topic Japan: Rush days beim Meiji Schrein

Screenshot aus einem Youtube Video

Alle wollen zum Meiji Schrein

 

Die ersten Tage des Neuen Jahres wird beim Meiji Schrein in Tokyo wieder die Hölle los sein. Bis in die Nacht hinein werden Massen von Menschen dorthin strömen, um für Glück und Gesundheit im kommenden Jahr zu beten. Millionen seien es, sagte unsere Führerin.

Sie sind für Stunden eingepfercht in diese Schlange um bis zum eigentlichen Hauptgebäude vorzudringen. Polizisten sorgen für Ordnung und helfen, wenn jemand einen Schwächeanfall hat.


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Topic Japan: Nengajo - traditionelle Japanische Neujahrskarten

Auswahl an Neujahrskarten für 2011

Nengajo

 

Bei uns schickt man vor allem zu Weihnachten Grußkarten an Freunde und Verwandte. In Japan sind es vor allem die traditionellen Neujahrsgrüße, welche die Briefträger stöhnen lassen.

 

Damit die Karten rechtzeitig zu Neujahr im Briefkasten des Empfängers sind, empfiehlt es sich, diese am 25ten Dezember zur Post zu bringen.

 

Einzige Ausnahme sind Familien, bei denen ein Trauerfall zu beklagen ist. Diese versenden im Vorfeld einfache Postkarten mit dem Hinweis, dass sie auf Neujahrskarten verzichten werden. Sie versenden selbst keine und das Umfeld weiß, dass sie auch keine erwarten.

 

 

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Topic Japan: Christmas Cake - traditioneller japanischer Weihnachtskuchen

screenshot vom cooking with dog video

Traditioneller Japanischer Weihnachtskuchen

 

Obwohl es in Japan sehr wenige Christen gibt, hat sich Weihnachten als Fest der Liebe einen festen Platz erobert.

Traditionell wird am Weihnachtsabend dort ein Kuchen gegessen, mit Schlagsahne, Erdbeeren oder anderen Früchten und Weihnachtssüßigkeiten als Dekoration.

 

Diese Tradition hat ihren Ursprung in Ginza, einem Stadteil Tokyos, wo 1910 die ersten Weihnachtskuchen verkauft wurden.

 

 

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Topic Japan: Weihnachtsmarkt in Osaka

In einem deutschen Sender kam ein Beitrag um deutschen Weihnachtsmarkt in Osaka.

Neugierig geworden bin ich auf die Suche nach aktuellen Videos dazu gegangen und auf youtube fündig geworden.

Offenbar geht es viel mehr um Glitzer und Lichter als um Besinnlichkeit, aber das ist hier wie drüben offenbar gleich.

 

 

Frohe Weihnachten!

 

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Blog: Topic Japan: Bücher und mehr - Gullydeckelcollection

Mein erstes Gullydeckelfoto in Uneo Park
Mein erstes Gullydeckelfoto in Uneo Park

Während meiner Japanreise bin ich gleich am ersten Tag im Ueno Park in Tokyo auf die Gullydeckel aufmerksam geworden.

 

Ich weiß nicht wie das bei euch in euren Städten so aussieht, aber in Vorarlberg sehen alle Gullydeckel in allen Gemeinden genau gleich langweilig aus.

 

Dass man bei Gullydeckeln etwa das Wappen, das Wahrzeichen oder beliebte Symbole des Ortes verwendet - darauf kommt bei uns niemand.

 

In Japan hingegen hat wirklich jeder Bezirk seine typischen Gullydeckel. Die japanischen Freunde fanden es witzig, dass ich überall wo wir hingingen die Gullydeckel fotografiert habe.

 

Insgesamt sind es 12 Fotos geworden, die ich in Dreierpacketen hier reinstellen werde, einfach weil ich die Idee gelungen und die Ausführung sehr hübsch finde. Die Motive sind typisch Japanisch.

 

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Was ist rot, weiß und hängt vom Dach?

zur Vergrößerung anklicken
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Was ist rot, weiß und hängt vom Dach?

 

Diese Stoffgebilde haben einen Körper und einen Kopf und sind mit Händen und Füßen an einem Seil befestigt.

Fotografiert habe ich sie vor dem Nara-machi-Museum.

Sie werden Migawari-zaru genannt und sollen Affen darstellen (keine Menschen, wie ich erst dachte).

Vor den Häusern in Nara-machi (dem alten Handelsviertel in Nara) sieht man sie noch recht häufig hängen.

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Kräuselmyrthe

Kräuselmyrthen / Lagerströmien

 

Während meiner Japanreise bin ich während eines Spazierganges im Nara Park auf diese kleinen Zierbäume gestoßen.

"Monkey Slipping Tree" - wurde mir der japanische Name übersetzt. Die Rinde ist sehr glatt und löst sich leicht vom Baum, daher der Name.

Sie blühen im Juli / August mit purpurnen Blüten und sind sehr schön anzuschauen, vor allem mit dem Teich im Hintergrund.

 

In unseren Breiten in Mitteleuropa wachsen sie leider nicht in Gärten, in Südeuropa findet man sie als Zierpflanzen.

 

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Aniwest

ANIWEST

 

Wie letztes Jahr auch, war ich auch in diesem Jahr bei der Aniwest dabei.

Und wie letztes Jahr auch, habe ich den Tisch mit den Mangas und den Japanbüchern betreut.

 

Nachdem das Team schon am Freitag Abend das Meiste aufgebaut hatte, konnte die Convention pünktlich um 10 Uhr eröffnet werden.

 

Die ersten Conbesucher lauerten schon und für die ersten zehn gab es wie versprochen ein Melonpan.

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Das Ninja-Restaurant

Ausschnitt aus einem Screenshot
Ausschnitt aus einem Screenshot

Wir sind in einem unserer Reiseführer über die Kurzbeschreibung dieses Restaurants gestolpert.  Ninja Akasaka - die Beschreibung hörte sich interessant an und die Homepage war auch nicht schwer zu finden.

 

Es gibt einen Link zu zwei Youtube Videos (eines davon sieht man im Bild), wo das Ambiente und die wunderschön angerichteten Speisen vorgestellt werden. 

 

Offenbar freuen sie sich auch über Touristen, zumindest gibt es englische Untertitel in den Videos.

 

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Blog: Topic Japan: Shomyo - Vorstellung

Buddhistischer Sprechgesang ähnlich den Gregorianischen Chören wird im Rahmen der Veranstaltungsreihe: "Himmel auf Erden" in Wittenberg präsentiert.

 

Donnerstag, dem 30. Juni 2011 um 17.00 Uhr

 

Ort: Phönix Theaterwelt Wittenberg, Wichernstraße 11a

 

Tickets könnten hier bestellt werden.

 

Wer einmal hineinhören möchte in diese Gesänge, findet hier ein passendes youtube-video.

 

Hier gibt es einen interessanten Artikel in Englisch zum Thema Shomyo.

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Blog: Topic Japan: Kumihimo - japanische Flechtkunst

screenshot der webseite kumihimo.de
screenshot der webseite kumihimo.de

Kumihimo, bei uns auch bekannt als "Spiralflechten" hat in Japan eine sehr lange Tradition. Seit der Nara-Periode wird dazu ein Gerät namens Marudai entwickelt, das dabei hilft, dünne Seiden (oder Baumwoll-)fäden, die auf Spulen gewickelt sind in komplizierten Mustern zu verknoten und zu flechten.

Die daraus entstandenen Bänder sind vielseitig einseztbar, vor allem schmückend, aber sie wurden auch verwendet, um die Plättchen der Samurairüstungen zusammenzuhalten.

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Blog: Topic Japan: Wohnkultur und Lebensstil in Japan

Leider war das vollständige Buch zu groß für den Scanner
Leider war das vollständige Buch zu groß für den Scanner

Suzanne Slesin,  Stafford Cliff und Daniel Rozensztroch
Wohnkultur und Lebensstil in Japan

„Das heutige Japan ist eine Nation auf der Suche nach einem neuen Stil“ – mit diesem Zitat beginnt das Vorwort zu diesem außergewöhnlichen und sehr beeindruckenden Bildband.

Im ersten Abschnitt begibt sich das Autorenteam und Fotograf Gilles de Chabaneix auf die Suche nach den Gesichtern Japans. Neben den Jahreszeitlich geprägten Unterschieden fangen die vielen kleinen Fotos, die sich auf den Seiten drängen auch die Kontraste zwischen Stadt und Land, Moderne und Tradition ein. Wunderbar eingefangen werden auch sehr alltägliche Kleinigkeiten wie die Auslagen von Straßenhändlern, dekorative Süßigkeiten für die Teezeremonie, frisches Gemüse und Blüten, abgepackt zum Verkauf auf dem Markt von Tokio.

Ab da nimmt das Buch den Betrachter mit in die drei Richtungen, in deren Spannungsfeld sich Lebens- und Wohnkultur des Landes abspielen.
Der Blick nach Osten, in Richtung China, zeugt vom hohen Wert der Tradition.  Holz und Keramik, sowie Papier dominieren die Innenarchitektur der Gebäude, die jedem Historienfilm zur Zierde gereichen würden. Gärten, Nischen, Papiertüren, Tatamimatten gehören ebenso dazu wie prächtige Seidenteppiche und Kimono. Daneben werden auch moderne Bauten in traditionellem Stil gezeigt,  oder ein mehrstöckiges Standthaus, das von außen wie ein weißer Klotz aussieht, aber im Inneren Traditionelles verteilt auf mehrere Etagen bietet.

Der Blick nach Westen bedeutet eine Verschmelzung moderner westlicher Baukunst mit den typisch Japanischen Ansprüchen, viel Licht, helle Steine, viel Glas, aber auch Holz werden kombiniert. Dazwischen traditionelle Nippes, Babmusgärten, Steinlaternen, ein modernes WC, dazu aber eine hölzerne Wanne im Badezimmer, ein Tatamiraum, daneben wieder Fliesenboden und makellos glänzendes Parkett.

Funktionalität und Ordnung als oberstes Prinzip sind auch im Abschnitt „Auf engstem Raum“ spürbar. Alles muss seinen Platz haben, Stauraum ist knapp in den kleinen Häusern. Im Schlafzimmer nur ein Bett, kein Platz für Nachttisch und Nippes. Der Flur so eng, dass man glaubt, der Fotograf hätte die Wände mit seinen Schultern gestreift. Was nicht auf einer Ebene Platz hat, wird in städtischen Bauten auf zwei oder mehr aufgeteilt.

Besonders beeindruckend sind die Seiten zu „Die Tradition des Handwerks“,  hier ist der Wohn- auch der Lebensbereich wie in einer Kimonowerkstatt und  bei einem Kaligraphiekünstler.

Im letzten Abschnitt „Gegenwart“ ist der Betrachter zu Gast bei einem Gründer einer Modefirma, bei einem Dichter, einem Unternehmer  und einem Illustrator, deren Wohnbereiche teilweise von ihrer Sammelleidenschaft geprägt sind. Das originellste Heim ist das von eines Drehbuchautors und Filmregisseurs, das mehr wie ein Filmset als wie ein gemütliches Zuhause wirkt.

Wer als Japanbegeisterter sich immer schon gewünscht hat, mehr als nur Museen und Tempel von innen zu sehen,  hinein schnuppern möchte in die Vielseitigkeit japanischer Architektur, der hält mit diesem Buch einen wunderbaren Bildband in Händen, der ihm in seiner Fülle an Details lange beschäftigen wird.

Suzanne Slesin,  Stafford Cliff und Daniel Rozensztroch
Wohnkultur und Lebensstil in Japan
285 Seiten
Dumont  Buchverlag Köln 1990

ISBN: 3770126335

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Blog: Topic Japan: Bücher und mehr: Der Termin rückt näher

Seit den ersten von vielen schrecklichen Bildern sind Wochen ins Land gezogen. Die Neuigkeiten aus Japan überschatten nicht länger andere wichtige Neuigkeiten aus aller Welt.

Die Lage im Atomkraftwerk ist nach wie vor kritisch, aber da meine Freunde in Tokyo nach wie vor nicht an einen Exodus denken, der Kaiser mit seiner Familie nicht evakuiert worden ist und Kyoto in der Gegenrichtung liegt, haben wir die Flüge nicht abgesagt.

 

Wir planen unsere Reise weiterhin. Drei Wochen: Tokyo - Nara - Kyoto und wieder Tokyo. Flüge sind gebucht, Zimmer reserviert. Im Kalender schon Tage für Sightseeing-Fixpunkte festgelegt.

 

Wir fürchten uns im Moment nicht vor evenuteller Verstrahlung oder  verstrahltem Wasser bzw. Lebensmittel.

 

Kopfzerbrechen macht uns der Ausfall der Klimaanlagen. Bei der feuchten Hitze im Juli/August (unserer Reizezeit) wird das Schlafen kein Vergnügen werden und auch nicht die Fußmärsche zu Schreinen, Tempeln, Museen und Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel.

Aber wir werden es durchziehen.So unser Vorsatz im Moment.

 

Japan sei ja jetzt günstig, hieß es kürzlich im Fernsehen. Vielleicht ist es ja auch noch günstig, wenn wir reisen?

Der Yen stand bei 1,19 heute morgen (er war schon bei 1,22) und wir hoffen, er wird nochmals etwas billiger werden.

 

 

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Blog: Topic Japan: Schwarze Tage

Ich bin den ganzen gestrigen Tag wie gelähmt ständig vor dem Computer oder vor dem Fernseher gesessen.

Es musste irgendwann wieder passieren. Aber gerade dieses Jahr?

Der Flug nach Tokyo ist seit Anfang Jahr gebucht, die Unterkunft steht fest, Zimmer sind reserviert und die Vorfreude war groß.

Noch ist Zeit bis Juli, aber angesichts der Bilder wird mir ganz übel.

 

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Blog: Topic Japan: Restauranttipp für Berlin

Screenshot von cooking with dog shabu shabu

Shabuki - Der Name dieses Berliner Restaurants erinnert nicht zufällig an das Japanische Gericht Shabu Shabu.

 

Das in Japan sehr beliebte Gericht für Freundesrunden und Familienessen gleicht ein wenig der hierzulande beliebten Fondue, wenn alle um einen Topf herum sitzen und ihre Köstlichkeiten selber garen.

 

Das Restaurant hat sich auf dieses Gericht spezialisiert.  Vier verschiedene Brühen werden angeboten, sowie verschiedene Köstlichkeiten, die man darin garen kann sowie Saucen um die gegarten Gerichte zu würzen.

 

Wer weitere Informationen zum Restaurant sucht, kann hier und hier fündig werden.

 

Wer gern einmal Shabu Shabu selbst zuhause kochen möchte, hier ist die Lektion des beliebten cooking with dog Yout Tube Channels.

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Tao auf Europatour

Screenshot der Homepage

Seit dem 15 Janaur sind sie wieder auf Europa Tour. Fans der Taiko-Trommeln und der Gruppe Tao haben sich längst alle wichtigen Termine notiert.

 

Ihr Programm nennt sich "The Samurai of the Drum" -  nimmt den Zuschauer mit auf eine Zeitreise zurück in die Edo-Periode, in die Zeit der Shogune und Samurai bis in die Moderne.

 

Auf der Homepage der Gruppe wird der Besucher von einem kurzen Movie empfangen, nachdem man gar nicht merh anders kann, als sich unbedingt Karten für einen Auftritt besorgen. Wann die Gruppe wo auftritt ist auf dem Tourplan zu ersehen.

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Grüße aus Tokyo

Eine sehr gute Freundin von mir verbrachte die Weihnachtszeit in Tokyo.

Statt einer Weihnachtskarte mit Krippe, Engelchen und Santa Claus, bekam ich diese wunderbare Nachtansicht von ihr als Postkarte.

 

So möchte ich Tokyo einmal sehen. In echt.

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Verfilmung der Geschichte eines ungewöhnlichen Restaurants

Ausschnitt aus der offiziellen Homepage
Screenshot der offiziellen Homepage

Sushi in Suhl

 

1966 begann Rolf Arnschütz in Suhl mit dem damals sehr ungewöhnlichen Experiment, japanische Gerichte in seinem Restaurant in der DDR zu kochen. Als einzige Hilfe hatte er damals ein Kochbuch und seine Fantasie.

 

20 Jahre lang bereicherte er das Menü seiner Gäste im "Waffenschmied" mit japanischen Gerichte. Dank eines befreundeten Kochs Hirokazu Izui lernt er auch die Zubereitung von sushi.

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Ausstellungstipp "Orient und Okzident"

Ausstellung im "muzzka" in Rotenburg: Friedensreich Hunderwasser und Soichi Hasegawa

 

Der 1928 in Wien geborene Künstler Friedensreich Hundertwasser zeichnete und malte 1961 in Tokio, Nara und Hokkaido. Er heiratete die Japanerin Yuko Ikewaa, allerdings hielt die Ehe nur fünf Jahre.

 

Zwei Jahre vor Hundertwasser gab in der Tokio Gallery der Künstler Soichi Hasegawa sein Debut als Berufsmaler.

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Wenn jemand eine Reise tut

Berichte über Japanreisen gibt es viele, die meisten in Foren mit Japanbezug.

 

Eine Sammlung interessanter Reiseberichte und Fotostrecken findet man aber auch auf der Webseite "Reise & Ausflug".  Die Berichte sind sehr persönlich gehalten und zeigen die unterschiedlichsten Gegenden und Gesichter Japans.

 

Das weckt die eigene Reiselust.

 

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Japanisches Buchdesign in Leipzig

Ausflugstipp für Japanfans aus Leipzig und Umgebung: Das Museum für Druckkunst zeigt vom 13. Februar bis 27. März 2011 eine Ausstellung zum Thema: Japanisches Buchdesign der Gegenwart.

Die Ausstellung entstand im Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln un dem Printing Museum Tokyo.

 

An rund 100 Exponaten werden Typografie, Buchbindetechniken, Papier und Illustrationstechniken der letzten zwanzig Jahre gezeigt.

 

Unter den Exponaten finden sich auch Kinder- und Bilderbücher, Manga, Sachbücher usw...

 

Nähere Informationen finden Sie auf der Webseite des Museums hier.

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Café Rottenmeier

Das Buch "Heidi" der Schweizer Autorin Johanna Spyri ist sicher vielen noch ein Begriff. Ebenso die Animeserie, die auch bei uns im Fernsehen lief.

Als Gegenkonzept der Maid Cafés hat die Künstlerin Miwa Yanagi ein Café Rottenmeier eröffnet. In diesem servieren auf alt geschminke Kellnerinnen im Gouvernantelook Speisen und Getränke und liefern dazu eine richtige Show ab.

 

Einen Blick auf diesen Look gibt dieses YouTube Video.

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Tatookunst

Eigentlich sind in Japan Tatoos, besonders wenn sie groß und gut sichtbar getragen werden, ein Zeichen der Zugehörigkeit zu den Yakusa.

 

Das hält internationale Tatoo-Messen aber glücklicherweise nicht davon ab, Tatookünstler aus Japan zu Stargästen zu küren, wie man auf der "Wildstyle- und Tatoomesse" in Hohenems (Österreich) heute und morgen noch zu sehen bekommt.

 

Einer der japanischen Ehrengäste ist "Hougen".

Dieser Tatookünstler zeichnet sich durch traditionelle japanische Motive aus, wie man auf der Homepage des Horiyasu Studios sehen kann.

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Satoyama

Screenshot aus einem YouTube Video zum Thema

Satoyama

 

auf diesen Begriff stieß ich zufällig auf der Webseite der Universität für Bodenkultur Wien.

Das Wort steht ursprünglich für "Dorfberge", also die Hügel, die ein japanisches Dorf umgeben.

Es geht dabei um naturnahe Kulturlandschaften, die bis heute erhalten geblieben sind und gepflegt werden.

Neben den Hügeln zählen auch die Wasserflächen und Wasserwege dazu, wie auf dem Bild zu sehen ist.

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Ausstellungstipp - Seitensprünge der Kulturen in theatralischen Kostümen

Der Kostümbildner und Designer Yoshio Yabara lebt und arbeitet derzeit in Berlin. Einige seiner beeindruckenden Schöpfungen sind derzeit bei der  Ausstellung "Seitensprünge der Kulturen in theatralischen Kostümen" vom 24. 10. 2010 bis 27.02.2011 auf Schloß Burgk zu besichtigen.

 

Ein kurzes Portrait des Künsterls findet man hier.

 

Informationen zur Ausstellung (sowie zur gleichzeitig stattfindenden Ausstellung "Der Reiz des Fremden") findet man hier.

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Blog: Topic Japan - Artenschutzkonferenz nicht ganz erfolglos

Screenshot des Youtube videos

Zwei Wochen lang waren die Augen der Welt auf Nagoya gerichtet.

In Japan tagte die Artenschutzkonferenz unter der Schirmherrschaft Japans.

Die Gespräche drohten zu scheitern, besonders da sich die reiche westliche Welt weiterhin an den biologischen Schätzen der armen Nationen vergreifen möchte, ohne einen Cent an die Ursprungsländer abzugeben. Biopiraterie nennt sich das.

 

Überraschenderweise kam es dann doch noch zu einer Einigung. Es wurde eine Teilung des Profits zwischen den Firmen und den Ursprungsländer vereinbart. Fragt sich nur, wer das überwachen wird.

 

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Yum Yum Bento Box

Cover von Yum Yum Bento

Crystal Watanabe, Maki Ogawa

Yum Yum Bento Box

 

Das Auge isst mit, besonders bei  Kindern. Yum Yum Bento Box bietet jede Menge Ideen, wie man sein Boxed Lunch noch niedlicher und leckerer anrichten kann, um die neidischen Blicke aller Kantinenbesucher ringsum auf sich zu ziehen.

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Ikebana

Ikebana

 

Die Kunst des japanischen Blumensteckens hat in der westlichen Welt eine große Zahl an Liebhabern gefunden.

 

Heute stieß ich auf diesen Artikel, der den Tod von Hildegard Hoka Wittig meldet, einer Goldschmiedin, die sich seit den 50ger Jahren des letzten Jahrhunderts der Kunst des Ikebana verschrieben hat.

 

Wenn man die Webseite der beiden Ikebana-Verbände:

Ikebana International - Chapter Zürich

Ikebana Bundesverband E.V.

besucht, findet man viele Bilder von unterschiedlichsten Blumengestecken.


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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Herzenskunst aus Japan in Budapest

screenshot der Homepage zur Ausstellung

Heart Art in Budapest

 

Am 22. Oktober wurde die HeartArt Ausstellung im Historischen Museum in Budapest eröffnet.

Bis 16. November werden dort zeitgenössische und traditionelle Kunstwerke noch lebender japanischer Künstler gezeigt.

Die ersten 200 Werke werden bis 2. November zu sehen sein, die zweite Hälfte der Ausstellung, wiederum 200 Werke vom 5. November bis 16. November.

Es lohnt sich also, die Ausstellung zweimal zu besuchen.

 

Hier die genaueren Informationen in Englisch

Hier die offzielle Museumshomepage

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Shopping Tipp: Himiko

Screenshot der Webseite des Shops

Himiko

 

Weihnachten ist nur noch ein paar Wochen entfernt. Es ist also nicht zu früh, sich ein paar Gedanken zu machen, was man denn seinen Japan-begeisterten Freunden schenken könnte.

 

Beim Stöbern durch die Weiten des Netzes bin ich auf diesen kleinen Schweizer Onlineshop gestoßen.

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Sanrio Puroland: Themenpark für Hello Kitty Fans

Ausschnitt aus der Purland Homepage

Sanrio Puroland

 

Verrückt nach Hello Kitty und ihren Freunden? Dann gibt es etwas, was man bei seiner Tokyoreise nicht versäumen sollte. Das "Sanrio Puroland".

 

Neben Muscials, Märchentheater, lauschigen Restaurants bietet das quietschbunte Paradies das Hello Kitty Haus als Attraktion und natürlich gleich mehrere Shoppingmöglichkeiten.

 

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Nishikigoi und Niigata

Ausschnitt aus dem Screenshot des YouTube Vidoes

Nishikigoi

 

Zwei Meter Schnee fallen jedes Jahr in Niigata. Die Welt der Bauren dort kannte über die Wintermonate nur eine Farbe: weiß.

Doch dann kamen die Bauern auf den Gedanken, bunte Karpfen in die zu Teichen gewordenen Reisfelder auszusetzen. Sie erfreuten sich an den bunten Flecken, züchteten die schönsten weiter und schenkten der Welt die wohl teuersten, langlebigsten und zutraulichsten Zierfische überhaupt: Die Nishikigoi, bei uns unter dem Namen "Koi" bekannt.

 

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: zu viel Wein...

... wird nicht unbedingt besser, wenn man ihn lange lagert.

 

Passend zum gestrigen Blog-Eintrag bezüglich des Wein-Manga, weiß japanisches Botschaftspersonal offenbar einen guten Tropfen schon länger zu schätzen.

 

So lagert in den Keller mancher Botschaftsgebäude eine große Menge an Flaschen, deren Inhalt aber häufig nicht mehr die Qualität hat, die er beim Kauf noch hatte.

 

Unsachgemäße Lagerung hat dazu geführt, dass im Zuge der Verminderung der Weinvorräte ein Verkauf oft nicht mehr in Frage kommt, wie in diesem Artikel von yoop press ausgeführt wird.

 

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Die Gärten Kyotos im Wandel der Zeit - Fotoausstellung

Aussschnitt aus einem Screenshot der offiziellen Ausstellungsseite

Die Gärten Kyotos im Wandel der Zeit

 

Wer sich für Gartenkultur interessiert und nicht die Möglichkeit besitzt in nächster Zeit die wunderbaren Gärten Kyotos mit eigenen Augen zu sehen, der sollte sich diese Ausstellung in Bad Säckingen ansehen.

 

Gemacht wurden die atemberaubenden Landschaftsaufnahmen von Mizuno Katsuhiko, einem preisgekrönten japanischen Fotografen. Einige Bilder kann man auch als japanische Puzzles z.B. hier erwerben.

 

Eröffnet wird die Vernisage durch einen Vortag von  Professor Kazuhisa Kawamura von der FH Mainz am Freitag, den 22. Oktober.

 

Alle weiteren Informationen zu allen Rahmenevents finden Sie hier.

 

 

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Blog: Topic Japan - Bücher und mehr: Mangawinzer

Screenshot der Homepage des TV Dramas

Kami no Shizuku 

 

Den Titel "Göttertropfen" (Drop of God Wine) trägt ein Manga ausgedacht von Yuko und Shin Kibayashi (Als Tadashi Agi), gezeichnet von Shu Okimoto.

 

Diese Geschichte, in der es gilt 12 Rätsel rund um Weine zu lösen und dabei den dreizehnten Wein, den Göttertropfen zu finden, hat in Korea, Taiwan und Frankreich Fans gefunden.

Der Export und der Konsum von Wein stiegen in diesen Ländern aufgrund der Beliebtheit der Geschichte.

 

 

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