Mein Blog: Topic Japan


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Aus Zeitmangel und Termindruck wird der Blog nur noch gelegentlich ergänzt. Alle Artikel stehen Japan-Interessierten aber nach wie vor zur Verfügung.


Durch meine Arbeit für die MangasZene sowie durch Kontakte nach Japan haben Bücher zum Thema Japan bzw. Werke japanischer Autoren mich stets fasziniert. 

 

Ich möchte den Lesern meines Blogs jene Bücher vorstellen, die ihren Platz auf meinen Regalen behauptet haben.

 

Es würde mich sehr freuen, wenn Leser ihre Meinung zu den Büchern mit mir und anderen Blogbesuchern teilen.

 

Dazwischen streue ich auch kürzere Blogs über allerlei Interessantes, Schönes,  Seltsames und Spannendes über das ich während meiner Recherchen zum Topic Japan gestoßen bin / erfahren und gefunden habe.


Akihabara

Für unseren vorletzten Tag stand ein Abstecher nach Akihabara auf dem Programm. Wir wollten dort nur kurz im Mandrake, einem Secondhandladen und bei Volks, der Teile für besonders schöne Puppen produziert, vorbeischauen.

Wir hatten nicht mit diesen Massen an Menschen und dieser Flut an Leuchtreklame gedacht. Akihabara ist für unerfahrene Touristen ein chaotisches Labyrinth.

Das erste, das wir fanden, war wiederum ein Gundam Cafe, diesmal mit zwei kleinen Robotern am Eingang.


Wir fanden auch Volks,  nur leider durfte man dort nicht fotografieren. Ein anderer Puppenhersteller (weniger exklusiv) war da großzügiger und erlaubte, dass man die Schaukästen in seinem Geschäft fotografiert.

Auch Mandrake fanden wir und in der Nähe des Bahnhofs noch einen Laden, der Ausstellungskästen an Sammler vermietet, die dort dann Figuren dort zum Verkauf anbieten können. Ein cooles System, finde ich.


Nach unserem Einkaufserlebnis gönnten wir uns noch ein leckeres Essen in einem Koreanischen Restaurant.

Auf unserem Weg sind wir dann noch beim World YoYo Contest (http://www.tokyo15.com/) vorbeigekommen. Die Bewerbe liefen noch nicht, doch auf einer kleineren Bühne nahe der Straße traten junge Musiktalente wie diese Mädchengruppe auf:

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Flussfahrt, Aqua City und Miraikan

Für diesen Tag hatten wir die Rückkehr nach Odaiba geplant, jenen Stadtteil, wo die Regenbogenbrücke zu finden ist. Wir hatten sie ja schon vor ein paar Tagen des abends besucht und fotografiert. Da es dort aber noch mehr zu sehen gab, war eine weitere Fahrt dorthin fix geplant.

Wir entschieden uns gegen die Bahn und für das Wasser und stiegen in Asakusa (Ausgang 4) in einen Wasserbus der Himiko- Linie.

Die einfache Fahrt bis zum Komplex der Aqua City Odaiba dauerte 50 Minuten. Die Zeit kam uns sehr kurz vor, denn es gab viel zu sehen und zu fotografieren.

In Odaiba angekommen staunten wir nicht schlecht, eine Nachbildung der Freiheitsstatue stand nahe an der Promenade, genau richtig für Fotos mit der Rainbowbridge im Hintergrund.

Nach einem vergnüglichen Abstecher ins Science Museum von Sega (im Aqua City Komplex) stolperten wir in ein Odaiba Matsuri hienein, das sich sehr von dem gemütlichen volkstümlichen Fest von Fukuoka unterschied. Zwar gab es auch Stände, doch der Schwerpunkt lag auf speziellen Events wie einer besonderen Abendbeleuchtung und einem One Piece Event bei Fuji TV. Wir machten die Besichtungstour durch das Gebäude des Senders mit, u.a. konnten wir die kugelförmige Galerie betreten, spazierten an japanischen TV-Größen in Bild und Pappe vorbei und rätselten, was es mit den Gamesshows "Battle for Money" und "Run for Money" auf sich hat.

Weiter die Promenade hinunter fiel uns eine riesige Roboterfigur auf, ein Gundam, der vor dem Cafe mit den Gundam Souvenirs Wache steht und Besucher in Massen anzieht.

Und die Robotstatue steht nicht einfach nur still da...

Nach einem Eiskaffee marschierten wir weiter nach Süden bis zum Miraikan, dem Wissenschaftsmuseum. Dort hatten wir das Glück eine Präsentation des aktuellen ASIMO Modells zu sehen. Beeindruckend, was der Roboter alles kann. Hier zwei kurze Videoausschnitte:

Gleich in der Nähe saß der Otonaroid auf einer weißen Couch, bereit, sich mit Besuchern zu unterhalten. Vor mir leider eine Gruppe kreischender Kinder, daher versteht man nicht, was der Otonaroid antwortet.

Besonders beeindruckt haben uns in dem Museum, wo wir leider nur einen Teil besichtigen konnten (wir waren zu spät dran), die schwebende Erdkugel und das Model eines Stücks der ISS.

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Skytree und Meiji Shrine

An diesem Morgen waren wir früher auf den Beinen und unterwegs und es hat sich gelohnt.

Die Warteschlangen beim Skytree waren kurz und der Ausblick großartig.

Nach erfolgreicher Souvenirjagd in  'Shibuya besuchten wir den Meiji-Shrine und das Treasure House dort. In einem Ausstellungsraum sind Gegenstände des Kaisers Meiji und seiner Gattin zu sehen.

Der Shrine selbst war wie immer Anziehungspunkt vieler Touristen und weniger Japaner.


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Ueno Park zur Lotusblüte / Nezu Shrine

Wir waren Numa-sensei,  Monikas Japanischlehrerin zu Mittag verabredet. Davor machten wir erst einen Spaziergang durch den Ueno Park...

Danach machten wir noch einen Abstecher zum Nezu Shrine. Von unserem Ryokan aus sind es nicht mal zehn Minuten dorthin.

Mit Monikas sensei, sie ist eine sehr liebenswerte Person, sind wir Thailändisch essen gegangen und danach hat sie Moni geholfen, die richtigen Lernbücher für den nächsten Abschnitt zu erstehen. Ein sehr kleiner Buchladen im achten Stock eines Hochhauses mit ausschließlich Material für alle, die Japanisch lernen (wollen).


Am Abend sind wir nochmal in den Ueno Park gegangen, weil dann der kleine Tempel in der Mitte schön beleuchtet ist.

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Meguro Gajoen, Hakko-En ... Hochzeit schnuppern und ein Urwald in der Stadt

Dies war unser zweiter Tag mit Junko.

Wir trafen uns wiederum beim Nezu shrine. Von dort zogen wir los zum Happo-en Garten. Dieser Garten gehört mit zu den schönsten in ganz Tokyo und ist Teil des gleichnamigen Hotels, das auf Hochzeiten spezialisiert ist. Tatsächlich sind wir einem Brautpaar fast durchs Foto gelaufen. Der Garten ist großzügigerweise bis auf den speziellen Bereich für die Hochzeitsfotos für die Öffentlichkeit zugänglich, auch wenn sich kaum Touristen hierher verirren. Im Garten begegnet man jungen Paaren, die von Angestellten des Hotels bei der Planung beraten werden. Hochzeiten hier sind sicher wunderschön und romantisch und auch sehr teuer.

Im Teich des Gartens schwimmen besonders schöne Koi, und entlang eines Wegstückes kommt man bei Bonsai vorbei, wo der älteste 520 Jahre alt ist.

Von diesem Hochzeitshotel ging es gleich ins nächste. Das Meguro Gajoen sieht von außen sehr modern aus, doch ein Teil davon ist noch wie im Jahre 1935. Ein Treppenhaus mit 100 Stufen von dem aus rechts und links Eingänge in spezielle Hochzeitszimmer führen. Dieser Bereich ist normalerweise für die Öffentlichkeit geschlossen,  mit Ausnahme besonderer Ausstellungen. Und wir hatten dank Junko das Glück den letzten Tag der Laternenausstellung zu erwischen. Es wimmelte vor allem von Japanern, die sich das nicht entgehen lassen wollten.

Andere Teile des Gebäudes sind natürlich immer offen und wunderschön dekoriert. Neben einem künstlichen Wasserfall und einem Restaurantbereich um den herum kleine Fische in einem Kanal schwimmen ist der Komplex bekannt für das schönste WC in ganz Tokyo. Frauen stehen da Schlange ohne wirklich dringend zu müssen, weil es einfach hübsch ist.

Zum Abschluss führte uns Junko zu einem kleinen Fluss, der sich ein Stück unterhalb des Straßenniveaus schlängelt. In dieser Schlucht wuchert es links und rechts des Spazierweges, dass man sich fast im Urwald glaubt.

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Edo-Tokyo Open-air Architectural Museum

An diesem Tag waren wir mit Junko verabredet. Sie führte uns zunächst zu einem Teil der Universität von Tokyo, der Bereich für Landwirtschaft, der sehr schön gestaltet ist.

Dort steht auch die Statue eines Mannes, der von seinem Hund begrüßt wird. Es ist derselbe Hund, dessen Statue vor einem U-Bahn Ausgang steht, weil er  dort 10 Jahre  lang morgens und abends vergeblich auf sein inzwischen verstorbenes Herrchen gewartet hat.

Danach ging es weiter zum Edo-Tokyo Freiluftmuseum. Dafür wurden aus dem Raum von Tokyo besondere Gebäude mit den Baujahren von Beginn bis Mitte des 20ten Jahrunderts in einen Park versetzt, komplett mit Originaleinrichtung und Gartenanlagen. Von einfachen Familienhäusern, einem Fotostudio, Geschäften (wo Kunsthandwerker für die Besucher verschiedene Dinge herstellten) bis zu einem öffentlichen Bad ist dort alles vertreten. Man kann in die Gebäude hineingehen und Freiwillige stehen bereit, Fragen zu den Gebäuden und deren ursprünglichen Bewohnern zu beantworten.

Das schönste Privathaus gehörte einer sehr reichen Familie, ein weiteres einem ehemaligen Finanzminister der genau dort drin vor dem 2ten Weltkrieg ermordet worden ist.


Den Abschluss des Tages bildete ein Spaziergang durch einen Park, der in der Nähe des Ghiblimuseums zu finden ist. Dort unterhalten Straßenkünstler, man kann auf einem kleinen See Tretboot fahren oder über die Brücken spazieren und die Fontänen bewundern.

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